In unserem neuesten Creator-Spotlight geht es um den berühmten Carrillo (und seine Gang). In seinen eindrucksvollen Kapitänsgewändern bringt er uns Matrosen modisch auf Vordermann! Wir haben ihm ein paar Fragen zu seinen bisherigen Fahrten über die Meere gestellt, um mehr über seine Erlebnisse zur See zu erfahren.

Möchtet ihr bei der Sea of Thieves Creator-Crew anheuern? Hier erfahrt ihr mehr darüber.


[F]: Was war dein Einstieg in die Welt der Videospiele?

[A]: Es ist schwer zu sagen, wann ich zum ersten Mal mit der Gaming-Welt in Kontakt kam, aber eine meiner liebsten Erinnerungen ist die an einen Weihnachtsabend, als ich noch ein kleines Kind war, wahrscheinlich nicht älter als fünf. Meine Eltern waren damals getrennt und mein Vater war die ganze Strecke bis zu unserem Haus gefahren, um mir mein Geschenk zu bringen. Die ganze Familie war da und alle feierten zusammen. Ich bekam eine fantastische Überraschung, denn in diesem Jahr schenkte er mir meine allererste Konsole: einen Sega Mega Drive zusammen mit Aladdin. Da hat es für mich angefangen, würde ich sagen. Ich verbrachte Stunden mit dem Versuch, das Spiel durchzuspielen, kam aber nie über die Flucht aus der Höhle der Wunder hinaus. Vielleicht kann ich es noch mal aufgreifen, wenn ich mich weiter mit Content-Erstellung beschäftige.

[F]: Wie bist du zur Sea of Thieves-Community gekommen?

[A]: Wie bei vielen anderen Seeleuten da draußen nahm meine Begeisterung ihren Anfang, als ich zum ersten Mal den Trailer von der E3 2016 sah und dann das „Gameplay Reveal“-Video, in dem ein paar Piraten auf See gegeneinander antraten. Es war wirklich ein magischer Moment für mich. Ich wusste sofort: ICH WILL DIESES SPIEL SPIELEN! Es gab überhaupt keinen Zweifel für mich, ich wusste, dass Sea of Thieves mein Leben verändern würde. Nach diesem Abend verfolgte ich die Entwicklung des Spiels auf Schritt und Tritt. Ich nahm am Alpha-Test teil und später an der Beta-Phase, ich machte Videos und alles! Der Rest ist Geschichte.

[F]: Wie bist du zur Content-Erstellung gekommen?

[A]: Die Begeisterung für eigenen Content fing bei mir schon früh an. Ich war ungefähr 15. Damals fing ich an, mich ernsthaft zu fragen, was ich nach der Schule aus meinem Leben machen will. YouTube war gerade dabei, im Internet richtig groß zu werden, und ich war damals ein sehr wettkampforientierter Gamer. Ich fing damit an, kompetitive Gameplay-Videos ohne Kommentar hochzuladen, die ich mit einer billigen Digitalkamera von meinem Fernseher abgefilmt hatte. Irgendwann erfuhr ich von Capture Cards und wünschte mir von meinen Eltern eine Dazzle Capture Card zu Weihnachten.

Dann fing ich an, mich sehr für verschiedene Musikgenres zu interessieren, und spielte zu lauter basslastiger Musik. Mir kamen Ideen und Vorstellungen von Szenarien mit perfekt geschnittenen Aufnahmen zu bombastischer Musik in den Kopf, und eines Tages sagte ich mir: „Weißt du was? Ich probier’s einfach aus.“ Ich habe lange gebraucht, um richtige Videobearbeitung zu lernen, aber ich brachte es so weit, dass unzählige Leute aus der Gears of War-Community sich an mich wendeten, damit ich mich um ihre Montagen kümmere. Das habe ich intensiv betrieben und war auch sehr gut darin, aber wie die meisten Dinge wurde es irgendwann langweilig und ich wollte etwas Neues.

Da lernte ich PewDiePie kennen und das brachte den Stein WIRKLICH ins Rollen. Man kann über ihn sagen, was man will, aber er gehört auf jeden Fall zu den Vorbildern für meine Art von Content Ich hörte mit den Montagen auf und fing an, Horror-Games und so was zu spielen und postete massig Let’s Plays auf meinem Kanal. Mittlerweile mache ich das schon ziemlich lange, Leute. Ich habe mit 15 angefangen und bin jetzt 29, würde allerdings sagen, dass ich mich erst seit sechs Jahren voll und ganz auf Content-Produktion konzentriere.

[F]: Wie entscheidest du, welche Art von Content du erstellst?

[A]: Dieser Prozess hat sich im Laufe der Jahre deutlich weiterentwickelt. Wie gesagt fing ich damit an, Montagen für alle möglichen Spieler zu machen, die viel besser darin waren, in PvP-Kämpfen eine Reihe von Gegnern zu töten, als ich es je werden würde. Ich nahm auch an Videowettbewerben teil, aber damals gehörte ich zu einem Team, es war also alles ziemlich strukturiert.

Als ich mich dann allein auf meine Content-Reise machte, ging es ganz schön chaotisch zu. Ich kaufte irgendwelche Spiele, von denen ich dachte, dass sie eines Tages durch die Decke gehen könnten, und produzierte für alle von ihnen Let’s-Play-Reihen. Am Ende war es eine enorme Zeitverschwendung. Deshalb versuchte ich, mich stattdessen komplett auf ein Spiel zu konzentrieren. Das war vor dem Release von Sea of Thieves. Zu dieser Zeit beschäftigte ich mich mit einem Kampfspiel namens For Honor und hatte mit meinen Videos einigen Erfolg in der Community. Ich nutzte all meine Fähigkeiten und lernte, dass es recht einfach ist, neuen Content zu aktuellen Ereignissen zu erstellen. So wurde vielleicht ein neues Update angekündigt und musste analysiert werden oder es gab einen schwerwiegenden Glitch, der ausgenutzt wurde. Was es auch war, ich achtete darauf, SOFORT darüber zu berichten. An den normalen Tagen, wenn es nichts zu berichten gab, produzierte ich Content zu meiner Lieblingsfigur oder Kämpferklasse.

Ganz oft kommen mir einfach so Ideen für ein Video, die ich unbedingt umsetzen muss, weil ich sonst nicht schlafen kann. Dabei geht es zurzeit meistens um sehr kurze epische Videos darüber, was ich bei meinen Abenteuern auf See erlebe. Aber egal was ich mache, ob ein komplettes 15-Minuten-Video oder einen kurzen 2-minütigen Clip für Twitter, ich MUSS Spaß daran haben. Mein wichtigstes Anliegen ist es, die Leute zum Lachen zu bringen. Ich finde es toll, einen Ort zu schaffen, an dem man sich einfach entspannen kann und an dem ich alles andere um mich herum vergesse. Deshalb versuche ich, bei der Content-Erstellung nicht zu ernst zu sein. Mein Content hat sich im Laufe der Jahre zwar erheblich verändert, aber das habe ich immer beibehalten. Es geht einfach darum, Spaß und eine gute Zeit zu haben.

[F]: Was sind einige der Herausforderungen, auf die du bei der Content-Erstellung gestoßen bist?

[A]: Auf meinem Weg sind mir zahlreiche Herausforderungen und Hürden begegnet. Bei vielen ging es darum, herauszufinden, wie das System funktioniert und welche Möglichkeiten ich habe. Wenn man Videos macht, braucht man grundlegende Dinge wie zum Beispiel Musik. Manchmal kam in den Games, die ich spielte, urheberrechtlich geschützte Musik vor, sodass ich einen ganzen Teil des Videos rausschneiden musste. Es gibt Dienste, über die man gegen Gebühr Zugriff auf große Musikbibliotheken erhält, ohne sich um Urheberrechtsfragen sorgen zu müssen. Wenn man viel Zeit mit Content-Erstellung verbringt, sind diese Dienste echte LEBENSRETTER.

Noch etwas, das mit den Jahren zur Herausforderung wurde, ist die Videobearbeitung. Ich bin zwar mittlerweile recht versiert darin, habe aber auch überhaupt keine Lust mehr darauf, weshalb ich auch nicht mehr so häufig etwas auf YouTube hochlade. Videobearbeitung ist für mich zu einem Zeitfresser geworden und ich glaube, dass es zu meiner schlechten seelischen Verfassung vor einigen Jahren beigetragen hat. Ich habe gelernt, nicht so viel Zeit dafür aufzuwenden. Man kann zwar die allerbeste Version eines Videos produzieren, aber ganz ehrlich, es ist die verlorene Zeit Tag für Tag nicht wert. Mir ist klar geworden, dass ein minimal bearbeitetes Video genauso gut funktioniert wie die perfektionistische Version, wenn nicht sogar besser.

Als Creator erlebt man so einiges, aber es gibt immer ein Gleichgewicht, das man finden muss. Andernfalls verbringt man zu viel Zeit in seinem Zimmer ohne Familie und Freunde, bis zu einem Punkt, an dem es sehr ungesund wird. Bei der Arbeit an Content sollte man unbedingt auf sich Acht geben. Ich kann es nicht oft genug sagen: Man sollte Zeit mit seiner Familie verbringen, auf eine gesunde Ernährung achten und auch daran denken, aufzustehen und sich körperlich zu betätigen. Wer sich ein glückliches Umfeld schafft, das einen bei der Plackerei gesund hält, wird seine Arbeit lieben! Versprochen!

[F]: Welche verschiedenen Kanäle nutzt du?

[A]: Also da gibt es eine Menge! Es ist klug, sich breiter aufzustellen und nicht nur auf einer Plattform zu bleiben. Das ist wichtig für die Content-Erstellung, denn man will ja so viele Zuschauer wie möglich erreichen.

Meinen Hauptkanal habe ich auf Twitch. Hier findet ihr mich täglich gegen 15 Uhr Pacific Time (23 Uhr MEZ). Gerade passt es mit meinen Terminen gut zusammen, sodass ich wahrscheinlich auch früher anfangen kann.

Dann habe ich auch noch meinen YouTube-Kanal. Ich habe seit über einem Jahr keine Videos mehr auf YouTube gepostet, allerdings plane ich, wieder damit anzufangen. Also haltet die Augen offen!

Meine wichtigste Social-Media-Plattform ist Twitter. Hier findet ihr meine ganzen eiligen Updates und all meine Interessen. Außerdem poste ich dort auch oft sehr kurze Videos mit Stream-Highlights, die euch zum Lachen bringen!

[F]: Was war bisher dein denkwürdigster Moment in Sea of Thieves?

[A]: Mit all meinen Freunden in See zu stechen hat mir so viele Erinnerungen beschert! Ich erinnere mich noch an den Abend, als ich es mit meinem Bruder Krotukk zur Piratenlegende brachte. Wir schafften es damals beide, indem wir dem Handelsbund EIN GOLDENES HUHN verkauften. Ich weiß auch noch, wie ich SayHeyRocco in The Arena beigebracht habe, wie ein echter Säbelrassler zu bellen! Aber besonders unvergesslich war der Moment, als der Megalodon zum ersten Mal im Meer auftauchte und ich einem armen Seemann die Schaluppe stahl. Meine Galeonen-Crew wurde vom Megalodon angegriffen. Also habe ich getan, was jeder Pirat in so einer Situation tun würde, und übernahm die Schaluppe, um meine Leute zu retten! Der Besitzer der Schaluppe spawnte irgendwann wieder auf dem Schiff. Während ich versuchte, die Lage zu erklären, tauchte der Megalodon direkt neben der Schaluppe auf und jagte uns einen Riesenschreck ein. Dann biss er ins Schiff und tötete uns beide. Ich habe ein Video von dem ganzen Vorfall gemacht und meinem Twitter-Profil angeheftet.

[F]: Was gefällt dir an dem Spiel gerade am besten und worauf freust du dich in Zukunft?

[A]: Ich muss sagen, ich bin total begeistert davon, wie sich das Spiel bis heute entwickelt hat! Es kann praktisch alles passieren, und genau das ist der Hauptgrund, aus dem ich fast jeden Tag wiederkomme. Man sticht vielleicht in See, um ein paar Belobigungen zu erhalten, doch auf einmal ist man dabei, eine arme Schaluppe mit unerfahrenen Landratten vor dem Kraken zu retten. Die behaupten dann auch noch, der Kraken hätte ihnen beide Segel geklaut, und versüßen einem absolut den Tag! Ist übrigens wirklich passiert. Ich bin zwei Schwestern auf einer Schaluppe begegnet, und bis zu diesem Tage schwören sie, der Kraken hätte ihnen beide Segel gestohlen. Wenn ich sage, alles kann passieren, ist das mein voller Ernst.

Da wir gerade beim Kraken sind: Ich habe einen Wunsch für die Zukunft, was Gefahren auf offener See betrifft. Es gibt bereits zahlreiche Gefahren aus dem Wasser wie den Megalodon, den Kraken und auftauchende Skelettcrews. Wie wäre es mal mit einer Bedrohung aus der Luft? Hört mich an! Devil’s Roar! Ein uralter Feind erwacht aus seinem Schlaf! Riesige lodernde Flügel entfalten sich über dem Gipfel des höchsten Vulkans! EIN FLAMMENDER PHÖNIX! Ein Feind so mächtig, dass er die ganze Community in dem Versuch vereinen würde, ihn zur Strecke zu bringen. Wir bräuchten Schiffe, um ihn mit Harpunen zu verlangsamen und ihn vielleicht ins Wasser zu ziehen, wo er zusätzlichen Schaden erleidet! Okay, ich beruhige mich jetzt wieder. War nur so eine Idee! Erlebnisse wie mit dem Hungernden gehören zu meinen liebsten Momenten in Sea of Thieves und wir brauchen noch mehr davon.

[F]: Auf welche Gaming-Leistungen bist du besonders stolz?

[A]: Was das Gaming angeht habe ich tatsächlich vieles geschafft, womit ich gerne angebe. Da wären zum Beispiel der erste Platz in der Allzeit-Rangliste von Titeln, die ich früher täglich gespielt habe, oder meine Begegnungen mit bekannten Content Creators in verschiedenen Spielen, wobei ich ruhmreich durch ihre Hand gestorben bin. All das bedeutet für sich genommen nicht viel, aber dennoch steht eine Geschichte dahinter und es ist immer wieder schön, sich daran zu erinnern.

Aber im Ernst, ich denke, am meisten bedeutet mir, wie weit ich es bisher im Gaming und in der Sea of Thieves-Community geschafft habe. Videospiele haben mein Leben in so vielerlei Hinsicht verändert, aber nichts so sehr wie die Erschaffung des Captains. Der Captain ist die Figur, die ich für meine Sea of Thieves-Streams erfunden habe und die mich selbst völlig überrascht hat. Es sollte eigentlich eine einmalige Sache sein. Ich hätte nie gedacht, dass das Teil meines Alltags werden würde. Ich weiß noch, wie ich auf der TwitchCon 2019 Joe Neate und Jon McFarlane getroffen habe. Ich war noch nie zuvor auf so einer Veranstaltung gewesen. Es war mein erstes Mal bei einem so großen und aufregenden Event. Schon der Gedanke daran, dort aufzutreten, war ein irre großer Schritt für mich. Und dann ging ich als DER CAPTAIN verkleidet dort hin! Mein allererstes Mal mit einem Cosplay für die Community auf einer Messe! Ohne Sea of Thieves hätte ich das nie gemacht. Natürlich habe ich Joe und Jon die Hand geschüttelt und ihnen dafür gedankt, dass sie mir ein Zuhause auf den sieben Meeren gegeben haben. Denn würde es Sea of Thieves nicht geben, hätte ich es heute wahrscheinlich nicht so weit geschafft. Was ich in den letzten drei Jahren durch dieses Spiel erreicht habe, macht mich glücklich und stolz.

[F]: Wie bist du auf den Namen für deinen Kanal gekommen?

[A]: Das Lustige ist, der Name war eigentlich die Idee meiner Mutter. Damals in den 90ern, als das Internet immer größer wurde und ich ungefähr sieben oder acht Jahre alt war, habe ich meine Mutter gebeten, mir bei der Einrichtung meines ersten E-Mail-Kontos zu helfen, damit ich besser mit meinem Vater kommunizieren konnte. Ich war nur ein Kind und mir ist kein E-Mail-Name eingefallen. Meine Mutter wusste, wie wichtig mir die Familie ist und sagte: „Wie wär’s einfach mit Carrillogang? Wir heißen Carrillo mit Nachnamen und wir sind immer zusammen wie eine große glückliche Familie.“ Natürlich fand ich die Idee super und sagte sofort JA!

So verging die Zeit und Online-Gaming wurde geboren. Als ich meine Xbox 360 kaufte, machte ich die ersten Schritte auf Xbox Live. Als ich mein Konto erstellte, hatte ich gar nicht vor, Carrillogang als Gamertag zu benutzen. Ursprünglich sollte es irgendwas werden wie „Twisted Dude“. Ich versuchte ja, cool zu sein. Aber bei jeder Variante des Tags, die ich ausprobiert habe, bekam ich bloß die Fehlermeldung „Gamertag wird bereits verwendet“. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich war jung und ungeduldig und wollte einfach online spielen! Ich tat, was jeder andere Teenager auch tun würde, und hämmerte auf die A-Taste ein. Irgendwie benutzte mein Konto dann automatisch meine E-Mail-Adresse als Gamertag. Ich sagte mir: „Egal! Das ändere ich später!“ Berühmte letzte Worte – das hab ich nämlich nie gemacht und seither benutze ich diesen Tag. Wahrscheinlich werde ich ihn auch niemals ändern.

[F]: Welchen Rat würdest du jemandem geben, der mit der Content-Erstellung anfängt?

[A]: Es wird ein langer Weg. Sei geduldig, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Arbeite an deinen Fähigkeiten, Qualität geht über Quantität. Beschäftige dich mit den Feinheiten und mit deinen Themen. Und vor allem: PASS AUF DICH AUF! Niemand verrät einem wirklich etwas über das Leben als Content Creator. Es ist sehr einsam und man nimmt schnell schlechte Gewohnheiten an. Früher saß ich 8–14 Stunden am Tag in meinem Zimmer und war damit beschäftigt, Videos aufzunehmen, zu bearbeiten und auf YouTube hochzuladen. So ungesund habe ich noch nie gelebt. Ich habe so viele Gelegenheiten verpasst, Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Ich wurde zum Einsiedler. Nicht dass es schlimm wäre, ein Einzelgänger zu sein, aber wenn man länger so lebt und sich nicht ordentlich ernährt und kaum bewegt, wird es zum Problem. Nur mit einer dauerhaft guten seelischen Verfassung kannst du nachhaltig in die Content-Erstellung einsteigen. Viele Dinge spielen eine Rolle für das seelische Wohlbefinden. Dazu gehören Familie, Freunde, Fitness und der allgemeine Gesundheitszustand. Also achte auf dich und du wirst überrascht sein, wie weit du diesen Traum verwirklichen kannst.

[F]: Was sollte ein Content Creator deiner Meinung nach nicht tun?

[A]: Alles auf eine Karte setzen. Ich weiß, wie aufregend es sein kann, wenn man gerade anfängt. Zu Beginn meines Wegs habe ich viele schlechte Entscheidungen getroffen, wie Geld auszugeben, das ich damals gar nicht hatte. Am Anfang brauchst du nur wenige Dinge: ein Aufnahmegerät, ein ordentliches Mikrofon und Internet! Alles andere ist nicht so wichtig. Allein mit diesen Grundlagen kannst du eine Menge anstellen. Gib also nicht gleich zu Beginn einen Haufen Geld für ein superteures Mikrofon oder eine Facecam aus. Verliere dich außerdem nicht in deinen Zahlen und Analysen. Das kann dir ganz leicht die Stimmung verhageln. Mach dir einfach bewusst, dass jeder irgendwo anfangen muss.

Eine letzte Sache noch: Das hier ist kein Wettbewerb. Auf deinem Weg wirst du viele Freunde finden und viele von ihnen werden Erfolg haben. Wichtig dabei ist, dass du sie unterstützt und nicht neidisch wirst. Wir alle beschreiten den gleichen Pfad, wir alle treffen auf unterschiedliche Hindernisse. Es als Wettkampf zu betrachten, ist dabei nicht die richtige Herangehensweise. Mit so einer Einstellung wirst du es nicht weit bringen.

[F]: Kannst du uns noch einen Funfact über dich verraten?

[A]: Na ja, ich hatte schon immer eine Leidenschaft für Musik und habe während meiner ganzen Schulzeit irgendein Instrument in Schulbands gespielt. Ich habe als Kind schon früh mit Saxofon angefangen, in der Highschool spielte ich dann verschiedene Percussion-Instrumente in der Marschkapelle. Mit 12 habe ich mir sogar selbst das Gitarrespielen beigebracht. Die Schulzeit liegt zwar schon lange zurück, aber meine Begeisterung für Musik habe ich nicht verloren. Ich hatte einen Riesenspaß dabei, Musik in meine täglichen Streams auf Twitch einzubauen – vom Gitarrespielen für die Zuschauer bis hin zum Singen von Seemannsliedern auf meinem Schiff. Es ist echt toll, dass ich eine Möglichkeit gefunden habe, all meine Talente für all meine Fans zu verbinden. Das für meine Streams zu nutzen ist wirklich fantastisch. Ich bin schon ganz gespannt darauf, was ich in Zukunft noch mit meinem Content machen kann.


Damit geht unser heutiges Creator-Spotlight zu Ende. Vielen Dank an Captain Carrillo für diesen Einblick in sein Leben als Content-Creator und Sea of Thieves-Fan! Wenn ihr ein Schiff mit einem besonders gut gekleideten Kapitän am Steuer erblickt, gebt gut Acht. Wir tun es auf jeden Fall!

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