Nach dem monatlichen Inhaltsupdate vom Mai, Verschollene Schätze, in dem Tägliche Kopfgelder und Live-Events eingeführt wurden, richtet sich der Fokus im Juni-Update wieder auf die neu aufkommenden Gefahren der Meere. In Heimgesuchte Ufer erhalten die Armeen der Untoten neue Unterstützung, denn Captain Flameheart beschwört seine Flotte von Geisterschiffen, um dich daran zu hindern, zur Piratenlegende zu werden!

Heimgesuchte Ufer: Offizielles „Sea of Thieves“-Inhaltsupdate

Dauer 4:31

Jawohl, all die Skelette, die hier ihr Unwesen treiben, bekommen finstere Unterstützung aus dem Meer – neue Soldaten, die dem Meer der Verdammten entrissen wurden. Lead Designer Andrew Preston gewährte uns in der Juni-Ausgabe der „Sea of Thieves“-News einen ersten Blick auf die unheimlichen neuen Schiffe und jetzt machen diese die Meere unsicher und legen sich mit jedem an, der ihnen in die Quere kommt – auch mit unserer Vielzahl neuer Steam-Spieler!

Die Geisterschiffe waren tatsächlich schon lange geplant, wie uns Game Designer George Orton von Sea of Thieves gleich erzählen wird …

„Wir hatten von Anfang an ein klares Bild von diesen gespenstischen Schiffen im Kopf: Es mussten viele sein und sie mussten bei Bedarf spielbar sein. Im September letzten Jahres hatten wir den ersten Prototyp einer solchen Begegnung entwickelt, aber damals arbeitete das Team eifrig an den ersten Kapitel der Geschichte um Flamehearts Rückkehr – die Seemannsgarngeschichten „Die Seefahrerseele“ und „Herz aus Feuer“. Nachdem diese Geschichten abgeschlossen waren, konnten wir uns auf die Geisterschiffe konzentrieren und sie zu den furchterregenden Feinden machen, denen sich unsere Piraten jetzt im Kampf stellen müssen!

Die tatsächliche Anzahl der Schiffe war wichtig, damit die Herzen der Spieler rasen würden, wenn sie einer Insel entgegensegeln, die von mehr Galeonen umgeben ist, als sie je zuvor an einem Ort versammelt gesehen haben. Wir wollten wieder ähnliche Emotionen wecken wie bei unserer letzten großen Bedrohung auf den Meeren in Cursed Sails. Wir dachten zurück an die ersten Wochen nach dem Update, an all die Geschichten, die wir zu hören bekamen, wie spannend die Begegnung für die Spieler war – jetzt mussten wir nur noch ein paar Schippen drauflegen.“

Wie bereits erwähnt, begann die Saga um den zurückgekehrten Captain Flameheart im zuletzt veröffentlichten Seemannsgarn. Das Team ist fest entschlossen, sein mürrisches Momentum auszunutzen. In Heimgesuchte Ufer feiert Flameheart also sein wahres Comeback in Sea of Thieves. Dieses Mal lehrt er euch nicht nur als Teil eines Seemannsgarns das Fürchten, sondern sucht die gesamte Spielwelt heim. Seine Wiederkehr fügt sich visuell nahtlos in die anderen aufkommenden Bedrohungen ein.

Flamehearts gewaltiges Ebenbild ist am Himmel sichtbar, wodurch jeder Pirat auf See sofort weiß, dass ein erneuter Angriff bevorsteht. Das ist wie bei den Wolken, die auf angreifende Skelettschiffe und aktive Forts hinweisen. Spieler können dies entweder als Einladung oder Warnung interpretieren. Das hängt von ihrem Mut ab und davon, was sie gerade tun. Noch besser ist, dass man dadurch die Chance bekommt, sich vom fiesesten aller Fieslinge in Sea of Thieves verspotten zu lassen. Flameheart lässt es sich nämlich nicht nehmen, euch darauf hinzuweisen, dass ihr hundsmiserable Piraten seid, wenn ihr euer Schiff nicht unter Kontrolle habt, und wenn er eigene Schiffe verliert, wird er auch mal ganz schön wütend. Ferner lässt er auch immer wieder durchblicken, was er noch so alles vor hat …

Natürlich war die Implementierung eines ganz neuen Gegnertyps, auf den man jederzeit treffen kann, in diesem Umfang eine echte Herausforderung. Das Team musste all sein Wissen bündeln, um alle möglichen interessanten Probleme zu beheben, bevor wir die Geisterschiffe auf euch loslassen konnten. George erinnert sich noch an ein paar und an ihre Lösungen (und einige Boni):

„Die unvorhersehbaren Pfade, auf denen die Geisterschiffe segelten, stellten uns vor ein echtes Problem. Wir wollen ja, dass sich die Seeschlachten natürlich anfühlen und nicht so, als würden sie einem festen Skript folgen. Deshalb schlägt jedes Schiff einen zufallsgenerierten Kurs um die Insel herum ein. Das führt zu richtig coolen Aufeinandertreffen, da die Schiffe bei Begegnungen zusammenkommen und sich auch wieder voneinander lösen, aber wenn sie sich zu weit entfernen würden, würde das der Spannung Abbruch tun. Deshalb haben wir Geisterschiffflotten die Möglichkeit gegeben, mittels eines aggressiven Manövers zum Spieler zu „springen“. Das bedeutet, ihr verbringt weniger Zeit damit, sie zu verfolgen, und könnt sie dafür schön mit Kanonenkugeln durchsieben!

Hinter den Geisterminen, die die Schiffe ins Wasser rollen lassen, verbirgt sich ein ähnlicher Grund. Einige unserer fähigeren Spieler konnten ihre Schiffe viel zu gut außerhalb der Reichweite der Kanonen positionieren, also wollten wir dem Ganzen etwas mehr Würze verleihen, ohne die Begegnung zu heftig zu gestalten – aber dadurch müsst ihr immer ein wachsames Auge darauf haben, wo ihr hinsegelt!

Die gruselige Form der Geisterschiffe gab uns außerdem die Gelegenheit, ein bisschen herumzuexperimentieren, in dem wir der ätherischen Beute, die im Wasser schwimmt, einen gespenstischen Effekt verliehen. Wir wissen, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, die Beute zu finden, nachdem ihr ein Schiff versenkt habt, deswegen haben wir in Heimgesuchte Ufer die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und die Beute thematisch so verändert, dass sie auch aus der Entfernung sofort sichtbar ist. Im Moment denken wir darüber nach, wie wir das auch für andere Bereiche des Spiels anpassen können.

Eine der größten Herausforderungen war es, die richtige Balance bei den Geisterschiffen zu finden, damit mehrmalige Begegnungen, vor allem mit unterschiedlich großer Crew, trotzdem immer Spaß machen. Wir haben es uns zur obersten Aufgabe gemacht, dass sich jede Schlacht spannend anfühlt und dass ihr immer das Gefühlt habt, ihr konntet geradeso gewinnen. Gleichzeitig sollte eine kompetente Crew aber auch immer gewinnen können, unabhängig von der Anzahl der Crewmitglieder. Da möchte ich besonders unseren Insidern danken, die uns sehr dabei geholfen haben. Sie waren über die ganze Entwicklungszeit an unserer Seite und es war für uns sehr hilfreich und gleichzeitig auch spannend, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ohne ihre Detailversessenheit hätten wir den Schwierigkeitsgrad bei solch gewaltigen Schlachten niemals richtig ausbalancieren können. Wenn ein Insider gerade mitliest: Es war uns eine echte Freude, zusammen mit euch die Geisterschiffe zu kreieren, und dank eures Feedbacks sind sie zu etwas echt Genialem geworden. Vielen Dank!“

Nein, wir bedanken uns bei euch. Die Geisterschiffe mögen zwar an sich schon für große Wellen bei der Ankündigung von Heimgesuchte Ufer schlagen, aber sie sind ja nicht alleine. Zu den weiteren neuen Funktionen und Verbesserungen dieses Updates gesellt sich auch noch eine langersehnte Aufwertung des Seemannslieder-Systems. Jetzt könnt ihr nicht nur euer Wunschlied sofort auswählen, sondern wir spendieren euch auch noch acht neue Seemannslieder dazu. Es gibt also für jeden Anlass den passenden Saufgesang. Unser sichtbar aufgeregter Audio Director Jon Vincent erzählt euch in der Juni-Ausgabe der „Sea of Thieves“-News gerne mehr dazu.

Und was gibt’s sonst noch? Einige sinnvolle Verbesserungen unseres nonverbalen Kommunikationssystems, das von Lead Designer Shelley Preston in diesem News-Post detailliert erklärt wird, erweiterte Botschafterbücher, neue Belobigungen und Erfolge – und natürlich die Täglichen Kopfgelder und andere Live-Events, die wir oben bereits erwähnt haben. Für letztere gibt es nämlich auch im Juni und Juli neue Inhalte. Weitere Infos findet ihr wie immer im Event-Hub.

Auch der Piratenbasar erhält diesen Monat viele neue Inhalte, wie Begleiter des Goldfluchs, thematisch passende Geisterbegleiter-Outfits, das furchtbar schaurige Gegeißelte Schiffsset, das von State of Decay inspiriert wurde, sowie Pakete mit brandneuen Emotes – darunter auch einige kostenlose! Im Vergleich dazu gibt’s auf Dukes Schwarzmarkt diesen Monat gar nicht so viel Neues, aber ihr könnt natürlich euer Gold und eure Dublonen für die Tiefschwarze Krakenausrüstung und die Wild Rose-Bekleidung ausgeben, auf die ihr schon ewig wartet.

Das sind also die Highlights der Heimgesuchten Ufer, dem neuesten komplett kostenlosen „Sea of Thieves“-Inhaltsupdate. Wenn ihr euch selbst zum Gruseln bringen wollt, könnt ihr euch auch noch gerne die vielen Tausend Wörter Patchnotizen von Heimgesuchte Ufer durchlesen. Diese findet ihr auf einer Seite, die wir liebevoll Versionshinweise nennen. Jetzt solltet ihr euch aber schleunigst mit den Geisterschiffen anlegen, solange sie noch eure größte Sorge sind, denn in wenigen Wochen erwartet euch bereits neuer Ärger, wenn der Wind das Juli-Inhaltsupdate heranweht …